„Zahngold für Integration“
Dortmunder Zahnärzte e.V. spendet 10 000 Euro für ein umfangreiches Integrationsprogramm von Flüchtlingskindern in der Nordstadt

Dortmund  – Auch in diesem Jahr unterstützt der Verein Dortmunder Zahnärzte e.V. mit einer großzügigen Spende in Höhe von 10.000 Euro die Einrichtung "Stern im Norden e.V." in der Nordstadt.

Durch die Spende des Dortmunder Zahnärztevereins kann Stern im Norden sein ohnehin umfangreiches kulturelles Integrationsangebot für Kinder erweitern.
Hierdurch entsteht für die Jugend in der Hirtenstraße der Dortmunder Nordstadt ein weiterer Ort der Freude, der das gesellschaftliche Miteinander verschiedener Kulturen stärken und fördern soll.

Bereits zum dritten Mal unterstützt der Dortmunder Zahnärzteverein ein Projekt des Stern im Norden e.V.
"Durch diese großzügige Spende können wir unter anderem die Kleinspielgruppen und Kindertreffs erweitern", berichtet Gert Maichel, Vorstand von Stern im Norden " und wir bieten mittlerweile einen Freitisch für mittellose Kinder an. Wir haben auch aufgrund der Flüchtlingskinder unserer Sprachförderungskurse verstärkt."
Jürgen Hedfeld, ebenfalls Vorstand des Stern im Norden e.V. ergänzt: "Für die Erstausstattung von Flüchtlingsfamilien konnte der Stern im Norden inzwischen eine Kleider- und Möbelausgabe einrichten. All diese Projekte wären ohne die Altgoldspende nicht möglich gewesen."

Der Verein "Stern im Norden" bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige Hilfestellung für den Alltag. Neben Hausaufgabenhilfe über Kinder- und Jugendtreffs reicht das Angebot bis zur Essenausgabe und Suchtprävention an Schulen. Zudem stellt er auch einen Ort für Eltern dar, an dem sie sich austauschen und beraten können.
Übergeordnetes Ziel ist, über Projekte und Initiativen die Menschen in der Nordstadt mit ihrer kulturellen Vielfalt, ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und ihren individuellen Stärken anzusprechen.

Dr. Joachim Otto (Vorstand Dortmunder Zahnärzteverein) fügt hinzu: "wir danken an dieser Stelle allen Patienten, die ihr Zahngold für diese lohnenswerte Hilfeleistung gespendet haben" und übergibt den symbolischen Scheck von 10.000 Euro.


Ruhr-Nachrichten 14.01.2016